In World of Warcraft: Shadowlands erwarten uns in den Schattenlanden sechs neue Gebiete, die für das Leveln von Stufe 50 bis 60 nötig sind, als neuer zentraler Treffpunkt für Spieler dienen oder für neue Endgame-Aktivitäten vorgesehen sind. In der folgenden Vorschau erfahrt ihr alle bisher bekannten Details zu den neuen Gebieten in den Schattenlanden.


Die Schattenlande

Die Schattenlande stellen das Jenseits der uns bekannten Welt dar, hierher werden die sterblichen Seelen geschickt, wo sie ihre letzte Ruhe finden sollen. Bei der Ankunft wird jede Seele analysiert und entsprechend nach der Lebensweise der Seele in ein dafür passendes Gebiet geschickt. Dort bekommt die sterbliche Seele entweder einen annehmlichen Ruheort oder eben einen Ort, an dem sie für ihre Sünden büßen muss. Eigentlich entscheidet der Arbiter in Oribos darüber, in welches Gebiet die ankommenden Seelen geschickt werden. Durch die Zerstörung der Todesmaschine landen viele der Seelen aber im Schlund.

WoW Shadowlands: Kontinent-Karte von den Schattenlanden


Oribos, die Ewige Stadt

In der Mitte der neuen Gebiete liegt Oribos, eine antike Stadt, die noch aus einer Zeit vor den Titanen stammt. Die Schattenlande stellen eine Reihe zerrissener Gebiete dar und Oribos verbindet diese Gebiete - also eine Art Nexus. Da Oribos als neue Hauptstadt für Spieler von Horde und Allianz dienen soll, werden wir hier zahlreiche Händler finden - auch Seelenhändler, mit denen wir die neue Währung "Anima" handeln können.

Doch Oribos verbindet nicht nur die Schattenlande, es ist auch das Eintrittstor in die Schattenlande. Im Zentrum der Stadt befindet sich Arbiter, ein uraltes kosmisches Wesen, welches die ankommenden sterblichen Seelen beurteilt. Arbiter analysiert also die Seelen, saugt alles erlebte aus ihnen und schickt sie dann den Taten der Seelen entsprechend an einen geeigneten Ort in den Schattenlanden.


Bastion

Die Bastion ist eine leuchtende Zone mit klarem Himmel und prächtigen Gebäuden. In diesem Paradis sind die Kyrianer beheimatet. Sie beschützen die ankommenden sterblichen Seelen beim Übergang in die Schattenlande. In Azeroth kennen wir solche Wesen auch, denn alle Geistheiler waren ursprünglich Kyrianer. Sollte der Arbiter die sterbliche Seele als edel genug eingestuft haben, dann wird sie zur Bastion geschickt, um dort ihr Leben zu untersuchen.

Die sterblichen Seelen sollen sich von ihren Lasten trennen und gereinigt werden, um irgendwann als Bote der Reinheit aufzusteigen. In dieses Gebiet wurde auch ein bekannter Paladin geschickt - Uther der Lichtbringer.

WoW Shadowlands: Screenshot von Bastion WoW Shadowlands: Screenshot von Bastion WoW Shadowlands: Screenshot von Bastion


Maldraxxus

Maldraxxus ist ein Gebiet, welches vom Krieg gezeichnet und von Nekrolords geführt wird. Maldraxxus stellt das militärische Herz der Schattenlande dar, deshalb findet man hier viele böse Wesen wie beispielsweise Nekromanten. Grundsätzlich sind die Bewohner von Maldraxxus nicht böse, jedoch hat sie der ständige Krieg und die Gier nach Macht gezeichnet.

So verwundert es auch nicht, dass in dieses Gebiet die Seelen geschickt werden, welche in ihrem Leben viel mit Krieg zu tun hatten und keine Art des Konflikts scheuen. Die Nekrolords suchen sich starke kriegerische Seelen für den Krieg aus und geben ihnen machtvolle Positionen. Seelen, die als schwach gelten, werden als Treibstoff für die Waffen verwendet. In Maldraxxus befindet sich auch Draka, die Mutter von Thrall, welche hier schnell zu einer mächtigen Position gelangt ist.

WoW Shadowlands: Screenshot von Maldraxxus WoW Shadowlands: Screenshot von Maldraxxus WoW Shadowlands: Screenshot von Maldraxxus


Ardenwald

Ardenwald ist ein mysteriöser und verzauberter Wald, in dem die Nachtfae beheimatet sind. Das Gebiet wurde mit einem dunklen Spiegel des Smaragdgrünen Traums verglichen. Der Smaragdgrüne Traum stellt den Lebenszyklus zwischen Frühling und Herbst dar, der Ardenwald spiegelt dementsprechend den Zyklus zwischen Herbst und Winter sowie auch Ruhe und Winterschlaf wider.

Der Arbiter schickt Seelen hierhin, die sich der Natur gewidmet haben und im Ardenwald werden sie von den Nachtfae gepflegt. Aus den sterblichen Seelen wird hier das Anima ausgesaugt, ihr Leben wird verjüngt und mit entsprechendem Wissen bereiten die Nachtfae die Seelen auf eine Widergeburt unter den Lebenden vor. Halbgott Cenarius verbracht hier einige Zeit und wurde verjüngt, deshalb konnte er dann mit dem Kataklysmus nach Azeroth zurückkehren.

Doch auch im Ardenwald gibt es Probleme, denn seit dem Zerbrechen der Todesmaschine herrscht ein Mangel an Anima. Die Winterkönigin muss nun entscheiden, welche Seelen und Haine die letzten Animatropfen erhalten und welche Seelen für immer verblassen werden.

WoW Shadowlands: Screenshot von Ardenwald WoW Shadowlands: Screenshot von Ardenwald WoW Shadowlands: Screenshot von Ardenwald


Revendreth

Revendreth ist ein dunkles und geheimnisvolles Gebiet voller gotischer Türme. Die Dunkelheit wird an einigen Stellen von Licht durchbrochen, jedoch wollen Seelen normalerweise nicht in dieses Gebiet geschickt werden. Revendreth wird vom Venthyr-Pakt regiert, welcher die Sünden der sterblichen Seelen fressen. Seelen, die hier ankommen, waren stolz in ihrem Leben, haben aber Fehler gemacht, weshalb sie in keines der anderen Gebiete geschickt werden können - in Revendreth sollen sie für ihre Sünden büßen.

Kael'thas Sonnenwanderer wurde nach Revendreth geschickt, wo er für seine Sünden unglaublichen Qualen durch die Venthyr ausgesetzt war. Die Venthyr sind sich ihrer Rolle als Seelenfresser bewusst, doch nach und nach erliegen sie ihrem eigenem Stolz, was zu einer Führungskrise unter den vampirischen Peinigern führt.

WoW Shadowlands: Screenshot von Revendreth WoW Shadowlands: Screenshot von Revendreth WoW Shadowlands: Screenshot von Revendreth


Der Schlund

Im nördlichen Bereich der Schattenlande finden wir einen schrecklichen Wirbel - den Schlund. Hier befindet sich die Heimat der schrecklichsten und abscheulichsten Seelen. Hierher schickt der Arbiter Seelen, die als "uneinlösbar" eingestuft werden. Der Schlund wird vom rätselhaften Kerkermeister regiert, ein uraltes Wesen, welches noch niemand gesehen hat. Er beeinflusst Legenden und Alpträume und er sorgt dafür, dass niemand aus dem Schlund entkommt. Niemand, der den Schlund erkunden wollte, ist jemals zurückgekehrt.

Die Todesmaschine zerbracht ungefähr zur Zeit der dritten Invasion der Brennenden Legion auf Azeroth. Seitdem werden Seelen nicht über den Arbiter, sondern auf dem direkten Weg in den Schlund geschickt. Das sorgt für eine massive Verschiebung der Macht in den Schattenlanden. Die anderen Gebiete bekommen dadurch kein Anima mehr. Sylvanas arbeitet seit einiger Zeit mit dem Kerkermeister zusammen. Sie sorgt dafür, dass viele neue Seelen in den Schlund geraten, in dem sie auf Azeroth sterben.

WoW Shadowlands: Artwork zum Schlund

Durch die zerstörte Todesmaschine werden auch wir zuerst in den Schlund geschickt, durch unsere Verbindung zu Azeroth werden wir aber gerettet. Dadurch können wir aus dem Schlund entkommen und werden in der Lage sein, die Schattenlande zu erkunden. Zu einem späteren Zeitpunkt müssen wir jedoch zum Schlund zurück, denn wir mussten dort einige Verbündete zurücklassen.

Aus diesem Grund ist der Schlund auch eine Endgame-Zone, die wir auf Stufe 60 erkunden sollen. Allerdings gibt es dort keine Hubs für beispielsweise einen Ruhestein und Flugpunkte gibt es ebenfalls nicht. Der Schlund ist eine gefährliche und dunkle Zone in den Schattenlanden.

Special: Vorschau auf das neue Levelsystem von Shadowlands
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