Auf der Blizzcon 2018 haben die Entwickler viel über die Classic-Server von World of Warcraft gesprochen und angekündigt, dass diese im Sommer 2019 verfügbar werden sollen. Des Weiteren konnten Spieler mit einem virtuellen Blizzcon-Ticket eine erste Demo von WoW: Classic anspielen und so eine Zeitreise nach Westfall und ins Brachland unternehmen.

Seit der letzten Blizzcon sind nun schon wieder ein paar Monate vergangen und es wurde rund um das Classic-Thema sehr ruhig. Im offiziellen Forum hat sich dazu nun Community Manager Toschayju mit einem Bluepost gemeldet. Darin schreibt er, dass die Entwickler seit der Blizzcon viel Feedback von den Spielern allgemein ausgewertet haben und auch die Ergebnisse aus der Classic-Demo hat man analysiert.

So wurde beispielsweise oft von Spielern berichtet, dass die Gesundheitsregeneration und der Multiplikator bei kritischen Treffern nicht korrekt berechnet wurde. Laut Bluepost wurde die Ursache aber schnell gefunden, denn die Entwickler haben schlicht eine falsche Version von Patch 1.12 in der Classic-Demo verwendet. In der internen Testumgebung ist dieser Fehler bereits vor der Blizzcon behoben worden. Auch die Dämonen der Hexenmeister waren ein Thema beim Spieler-Feedback. So wurde als Fehler häufig gemeldet, dass der aktive Dämon sofort verschwindet, sobald man einen neuen Dämon beschwört.

Auch hier haben sich die Entwickler nochmal die Classic-Daten angesehen und auch damals war es so, dass der aktive Dämon direkt beim Start der Beschwörung eines neuen Dämons verschwunden ist - in der Classic-Demo war also alles korrekt abgebildet. Hier wird also deutlich, dass die Entwickler sehr genau darauf achten, wie etwas ins Spiel kommt. Laut Bluepost will man vor der Veröffentlichung der Classic-Server weitere Fehler angehen, jedoch werden nicht alle Fehler von damals behoben. Wenn Fehler beispielsweise beim Spieler nicht auffallen oder nur geringfügigen Einfluss haben, dann wird man die Ressourcen auf andere Themen setzen.

Beispiele für behobene Fehler

  • Kritischer Trefferwert: Gegenstände folgen jetzt dem Schema „Erhöht die Chance auf einen kritischen Treffer um X %“.
  • Die Energie von Schurken funktionierte nicht wie vorgesehen: Sie profitierte von Nahkampftempo und wurde viel häufiger als vorgesehen neu berechnet. Beide Fehler wurden behoben.
  • ‘Langsamer Fall’ wirkt sich jetzt nicht mehr auf Sprungbewegungen aus.
  • Erlittener Schaden durch Fernkampfangriffe und Zauberstäbe erhöht jetzt wieder die Zauberzeit.
  • Ausweichen, Parieren und Verfehlen traten seltener als vorgesehen auf.

Das alles soll nur einen kleinen Einblick geben, mit welchen Themen sich die Entwickler beschäftigen. Zum Schluss wird nochmal deutlich gemacht, dass der Fokus der Entwickler ganz klar auf den Spielsystemen, dem Kampf und den Inhalten liegt. Den kompletten Bluepost auf Deutsch könnt ihr euch im offiziellen Forum durchlesen.

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