Auf der Blizzcon haben die Entwickler über einige Details zu den Classic-Servern gesprochen. Dabei ging es auch um den Beutetausch, also das Handeln von seelengebundenen Gegenständen in Dungeons und Raids mit den anderen Gruppenmitgliedern. Diese Möglichkeit besteht erst seit Wrath of the Lich King, davor musste man jedes Mal den Support anschreiben, wenn ein Gegenstand falsch vergeben wurde.

Eigentlich wollten die Entwickler das Handeln innerhalb der Gruppen auf den Classic-Servern erlauben, obwohl es dieses System in Classic ursprünglich nicht gab. Nach der Blizzcon gab es dazu viel Spieler-Feedback und die Entwickler haben sich ausführlich mit den Bedenken der Community beschäftigt. Heute wurde zu diesem Thema nun ein Bluepost von Community Manager Taepsilum im offiziellen Forum veröffentlicht.

Darin erklären die Entwickler, dass man sich auf einen Kompromiss geeinigt hat. So wird man auf den Classic-Servern bei Inhalten für 5-Spieler-Gruppen keine seelengebundenen Gegenstände handeln können - also so wie im ursprünglichen Classic. Viele Spieler hatten nämlich ihre Bedenken gerade für Dungeons geäußert. So können beispielsweise vier Spieler, die sich kennen, dem fünften fremden Spieler bewusst Beute verwehren - wenn man es darauf anlegt.

In Raids hingegen wird man solche Items im Rahmen der üblichen zwei Stunden mit den Mitgliedern des Schlachtzugs handeln können. Mit dieser Entscheidung hat sich Blizzard an das Feedback und den Bedenken der Spieler orientiert. Gleichzeitig können wir in Raids schnell die Beute handeln, wenn es zu einer falschen Verteilung kommt. Den kompletten Bluepost und das Feedback der Spieler könnt ihr im offiziellen Forum verfolgen.

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