Bei der Entwicklung von Diablo 4 liegt unter anderem der Fokus auf der offenen Welt, in der man durch das "Shared World"-Feature auch auf andere Spieler trifft. Besonders in kleineren Dörfern und größeren Städten wird man sich mit anderen Spielern treffen, weshalb das Handeln unter den Spielern ein wichtiger Aspekt sein soll. In einem Interview hat sich Game Director Luis Barriga nun mit weiteren Details zum Handeln geäußert.

Kategorien für Items

Die Entwickler wollen nicht, dass generell alle Gegenstände im Spiel handelbar sind. Einige Items, die vielleicht schwerer zu bekommen sind, soll man nicht handeln können, damit sie was Besonderes sind. Deshalb haben sich die Entwickler für drei Kategorien entschieden, in die die Items einsortiert werden:

  • Kategorie 1: Diese Gegenstände können ohne Einschränkungen mit anderen Spielern gehandelt werden.
  • Kategorie 2: Diese Items können nur einmal gehandelt werden und sind dann an den Spieler gebunden.
  • Kategorie 3: Diese Gegenstände können nicht gehandelt werden.

Mit diesen drei Kategorien wollen die Entwickler das Handeln vor allem bei mächtigen und seltenen Gegenständen einschränken, damit diese nicht für jeden Spieler zugänglich sind, nur weil dieser das nötige Kleingeld besitzt. Die Entwickler wollen Spieler dazu animieren, die mächtigsten Gegenstände selbst zu farmen und die dafür nötige Zeit zu investieren.

Kein Handeln von Kopf bis Fuß

Den Entwicklern ist das Handeln zwar wichtig, jedoch sollen Spieler nicht alle Gegenstände von Kopf bis Fuß einfach durch Handeln erhalten können. Vielmehr ist die richtige Balance zwischen selbst erspielen und einzelne Items durch Handeln bekommen das Ziel. Gut möglich, dass man zwar die normale Rüstung handeln kann, sobald es aber in das höhere Endgame geht, wird es vermutlich einige Hürden beim Handeln in Diablo 4 geben. Die genaue Balance wird sich letztendlich in einer Beta noch herausstellen.

Quelle

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